Shiatsu
(deutsch 'Fingerdruck') ist eine japanische Behandlungsmethode, die
derselben fernöstlichen Heilkunde entspringt wie die besser bekannte
Akupunktur. Dieses alte Erfahrungswissen stellte Shizuto Masunaga,
Professor für Psychologie an der Universität von Tokyo, für westliches
Verständnis dar und Wataru Ohashi trieb die Verbreitung nach Amerika
und Europa voran.
Angemessener,
gezielter Druck und Dehnungen wirken auf das Strömen der Lebenskraft in
den Meridianen ein, die wie eine Landkarte den ganzen Körper erfassen
und organische wie auch emotionale Prozesse beeinflussen. Mithilfe
eines kurzen Gesprächs, erspüren von korrespondierenden Zonen, die den
Zustand der Energiebahnen reflektieren und dem Feststellen eventueller
Auffälligkeiten, erfährt die Therapeutin, wie sich die Behandlung
zusammensetzen kann. Zudem fördert die Wahrnehmung der eigenen Mitte,
des 'Haras', das Erfühlen der Bedürfnisse des Anderen, beispielsweise
wie intensiv, flächig oder anhaltend die Berührung notwendig ist.
Verspannungen lösen sich, Schwachstellen werden gestärktund die
körperliche, sowie seelische Ausgeglichenheit gefördert. Die
hervorgerufene Erholungsphase ermöglicht die Regeneration, regt die
körpereigenen Heilkräfte an und die Körperwahrnehmung sowie
Körperhaltung werden verbessert. Shiatsu ist unter Beachtung einiger
Kontraindikationen (z.B Fieber) somit Vorbeugung, Nachbehandlung und
auch therapiebegleitend für Menschen jeden Alters und verschiedenster
Problematik zu empfehlen.
Eine Behandlung findet in bequemer Kleidung auf einer Matte am Boden statt und dauert ca. eine Stunde.